Unterhaltskosten Audi

Im Kostencheck:

Auch im Unterhalt gehobene Mittelklasse

Logo Audi Mit seiner Gründung im Jahre 1909 ist Audi Deutschlands älteste Automobilmarke. Als Hersteller qualitativ hochwertiger Fahrzeuge ist Audi sehr beliebt. Ein Fakt der durch Zulassungsstatistiken bestätigt wird. Doch wie schlägt sich Audi in Hinblick auf die laufenden Kosten im Vergleich zu seiner direkten Markenkonkurrenz wie z.B. BMW, Mercedes oder VW? Die folgende Grafik zeigt den Durchschnitt der Unterhaltskosten je Hersteller. Die Grundlage dafür bildet eine Auswertung der anfallenden Kosten über alle jeweiligen Baureihen und Modelle ab etwa Baujahr 2000. Erwartungsgemäß liegt Audi dabei etwas über VW.

Durchschnittlicher Unterhalt eines Audi im Markenvergleich

Bei genauerer Betrachtung der Unterhaltskosten auf Modellebene stellt man sehr große Unterschiede fest. So sind bei einem A8L 6.3 FSI Quattro ebensoviel an Versicherung und Steuer fällig, wie bei mehreren A2 1.2 TDI mit 61PS. Die beliebtesten Baugruppen bilden der A3, die Mittelklasselimousine A4 und der A6 aus der oberen Mittelklasse. Mit folgendem finanziellem Aufwand müssen Sie rechnen:

Von-Bis Unterhaltskosten der wichtigsten Baureihen:
Alle Audi   Audi A3   Audi A4   Audi A6
von   bis von   bis von   bis von   bis
Monatl. Unterhalt 128€628€ 137€258€ 179€279€ 191€368€
↳Versicherung 41€253€ 68€103€ 65€120€ 63€135€
↳Kraftstoff 36€271€ 37€132€ 46€134€ 58€169€
↳Steuer 2€77€ 2€26€ 6€39€ 8€39€
↳Wartung 19€78€ 23€25€ 23€30€ 33€58€

Audi im Kostencheck: die aktuellen Modelle

Ein markenweiter Kostenüberblick ist zwar aufschlussreich, sagt aber über die genauen Ausgaben eines bestimmten Modells wenig aus. Falls Sie sich einen neuen oder einen jungen gebrauchten Audi zulegen möchten finden Sie im Anschluss die aktuellen Baureihen. Suchen Sie sich das gewünschte Fahrzeug aus und lassen Sie sich dessen Unterhaltskosten berechnen:

Durchschnittlicher Unterhalt von Audi-Modellen

Das Kostenniveau von Fahrzeugen der Marke Audi befindet sich im mittleren Bereich und verteilt sich relativ homogen über die einzelnen Baureihen. Das hat mehrere Gründe. Es teilen sich stets mehrere Modelle die gleiche Motorisierung. Einige A6 besitzen den gleichen Antrieb wie einige A4 und Q3. Gleiches gilt u.a. bei A4 und A3. Dadurch liegen die einzelnen Fahrzeugklassen näher beieinander und sind nicht so stark voneinander abgestuft wie z.B. der Polo zum Golf und dieser zum Passat. Anders als VW deren Produktpalette vom niedrig motorisierten Kleinwagen bis zum großen SUV reicht konzentriert sich Audi mit dem A4, A5 oder dem Kompakt-SUV Q3 stärker auf die Mittelklasse und mit dem A6, A8 und Q7 auf den gehobenen Bereich. Audi Käufer legen wert auf Qualität und Lifestyle und nehmen darum den etwas höheren finanziellen Aufwand in Kauf.

Audis ältere Baureihen

In der autokostencheck.de-Datenbank finden sich die meisten Modelle, die seit etwa 1980 gebaut wurden, vereinzelt auch ältere. Unsere Kostenberechnung geht stets von einer Alltagsnutzung eines Pkws aus und ist somit gerade bei historischen Fahrzeugen nicht immer praxisgerecht. Diese sind sehr oft als Oldtimer mit wesentlich geringeren Versicherungs- und Steuerbeiträgen zugelassen oder zumindest als Youngtimer versichert. Das gilt speziell für Audis mit einem Alter von mehr als 20 bzw. 30 Jahren. Falls Sie an einem älteren Gebrauchtwagen interessiert sind und dessen laufende Kosten erfahren wollen, wählen Sie hier aus. Ältere Baujahre noch existierender Baureihen finden Sie unter 'die aktuellen Modelle'.

Versicherungsprämien und Kraftstoffkosten im Mittelfeld

Audis Image hat sich über die Jahre stark gewandelt. In den 1980ern gerne noch mit Rentner assoziiert änderte sich dies durch die großen Erfolge im Motorsport. Obwohl schon in den 70ern mit 'Fortschritt durch Technik' geworben wurde kam der Durchbruch mit der Einführung des quattro-Antriebs. Audifahrer sind zumeist Vielfahrer, die gern sicher aber auch sportlich unterwegs sind. Dennoch sind die Haftplicht-Typklassen verhältnismäßig gering. Die Kaskobeiträge sind jedoch etwas höher z.B. im Vergleich zu ähnlichen Modellen aus dem Hause VW was seinen Grund in höheren Anschaffungs- und Ersatzteilpreisen hat. Die Ausreißer nach oben bilden die sportlichen S und RS Modelle wie z.B. der Audi RS6 Avant plus 4.0 TFSI Quattro, der Audi R8 oder das SUV- Flagschiff Audi Q7 3.0 TFSI u.a. wegen deren Beliebtheit bei Langfingern.

Durchschnittlicher Verbrauch von Audi-Modellen

Um den Vortrieb der meisten Audi Modelle kümmern sich moderne und leistungsstarke FSI, TFSI und TDI Motoren. Deren Durchschnittsverbrauch ist zwar verhältnismäßig gering jedoch relativiert sich dies durch den häufigen Einsatz von Antriebsaggregaten mit zwei bis drei Liter Hubraum.

Große Modell-Unterschiede in der Kfz-Steuer

Während sich die Kosten für Versicherung und Verbrauch weniger stark verteilen sind die Unterschiede bei den Kfz-Steuern stärker ausgeprägt. Die Ursache liegt auch hier in der Größe des Hubraums. Dazu kommen die CO2 Emissionswerte welche abhängig von Größe und Gewicht des Fahrzeugs sind. Während der A3 1.0 TFSI die kleinste Motorisierung seiner Baugruppe ist, ist es beim A4 der 1.4 TFSI und beim A6 der 1.8 TFSI. Dadurch ergeben sich beim A3 deutlich geringere Steuerbeiträge als beim A4 oder A6.



Die 10 meistgesuchten Audi-Modelle auf autokostencheck.de:

Wir werten hier die auf unserer Seite am häufigsten aufgerufenen und für den Kostenvergleich genutzten Audi-Modelle aus. Die gezeigten Top 10 sind nicht die günstigsten, sondern die beliebtesten Neu- und Gebrauchtwagen der Marke.