Unterhaltskosten Mercedes

Im Kostencheck:

Premium durch und durch

Logo Mercedes Mercedes-Benz baut seit Anfang an begehrenswerte, teure und luxuriöse Automobile. Das spiegelt sich in insgesamt hohen Unterhaltskosten wider. Gerade im Markenvergleich mit BMW und Audi muss man mit einem etwas größerem Budget kalkulieren. Das Markenspektrum reicht zwar mittlerweile vom Kompaktwagen A-Klasse über Familienvans und T-Modelle bis hin zu Transportern wie den Sprinter. Aber Daimler ist seinem Markenkern insgesamt treu geblieben und stellt mit der S-Klasse, dem eleganten CLS Shooting Brake, dem A45 CLA, dem AMG GT oder dem G-Modell weiterhin besonders hochpreisige, kostenhungrige aber ebenso hochwertige Modelle zur Verfügung.

Im markeninternen Modellvergleich ist bemerkenswert, dass man einen bis zu 10mal höheren laufenden finanziellen Aufwand für den teuersten Mercedes - G65 AMG im Vergleich zur billigsten A-Klasse hat. Unter den Daimler-Bestsellern schneidet wenig überraschend die A-Klasse deutlich günstiger ab als die größeren Baureihen. Was aber auch auffällt ist, dass man mit den Ausgaben für die teuerste A-Klasse fast zwei günstige C- oder E-Klassen unterhalten kann.

Von-Bis Unterhaltskosten der wichtigsten Baureihen:
Alle Mercedes   Mercedes C-Klasse   Mercedes A-Klasse   Mercedes E-Klasse
von   bis von   bis von   bis von   bis
Monatl. Unterhalt 142€960€ 169€507€ 142€310€ 208€561€
↳Versicherung 34€441€ 50€211€ 50€122€ 72€254€
↳Kraftstoff 41€391€ 48€216€ 41€119€ 48€230€
↳Steuer 3€62€ 3€45€ 6€26€ 3€51€
↳Wartung 19€103€ 23€73€ 19€54€ 25€68€

Mercedes im Kostencheck: die aktuellen Modelle

Ein markenweiter Kostenüberblick ist zwar aufschlussreich, sagt aber über die genauen Ausgaben eines bestimmten Modells wenig aus. Falls Sie sich einen neuen oder einen jungen gebrauchten Mercedes zulegen möchten finden Sie im Anschluss die aktuellen Baureihen. Suchen Sie sich das gewünschte Fahrzeug aus und lassen Sie sich dessen Unterhaltskosten berechnen:

Das 'Premium' der Marke Mercedes manifestiert sich auch beim Blick auf die durchschnittlichen monatlichen Kosten auf Modellebene. Einen echten Ausreißer nach unten gibt es nicht. Selbst die A-Klasse liegt über vergleichbaren Wagen der Konkurrenz. Nach oben hingegen scheint alles offen. Mercedesfahrer scheut dies dennoch nicht, sie bilden die treueste Kundengruppe d.h. Käufer die sich in Folge für ein Fahrzeug des gleichen Herstellers entscheiden. Aufgrund ihrer Robustheit, Langlebigkeit und des geringen Wertverlusts sind im speziellen die C- und E-Klasse sehr beliebt. Dies gilt vor allem bei Privatkunden. In Firmenflotten und im gewerblichen Einsatz finden sich dagegen häufig Mercedes V-Klasse und Sprinter.

Mercedes ältere Baureihen

In der autokostencheck.de-Datenbank finden sich die meisten Modelle, die seit etwa 1980 gebaut wurden, vereinzelt auch ältere. Unsere Kostenberechnung geht stets von einer Alltagsnutzung eines Pkws aus und ist somit gerade bei historischen Fahrzeugen nicht immer praxisgerecht. Diese sind sehr oft als Oldtimer mit wesentlich geringeren Versicherungs- und Steuerbeiträgen zugelassen oder zumindest als Youngtimer versichert. Das gilt speziell für Mercedes mit einem Alter von mehr als 20 bzw. 30 Jahren. Falls Sie an einem älteren Gebrauchtwagen interessiert sind und dessen laufende Kosten erfahren wollen, wählen Sie hier aus. Ältere Baujahre noch existierender Baureihen finden Sie unter 'die aktuellen Modelle'.

Hoch im Kurs auch bei Versicherungsprämien

Die Zuverlässigkeit, die Fahrzeugen von Mercedes zugrunde liegt, prädestiniert sie für den häufigen und dauerhaften Einsatz. So kommen viele auf hohe Laufleistungen. Da sich rein rechnerisch das Risiko eines Schadens mit jedem gefahrenen Kilometer erhöht, sind die Haftpflicht-Typklassen entsprechend. Das gilt besonders für die C-, E- und E-Klasse, welche überwiegend als Langstrecken- und Reisefahrzeug eingesetzt werden. Die Kompaktwagen der A- und B-Klasse werden meist anders genutzt und sind bei den Versicherungen niedriger eingestuft. Allen Fahrzeugen gemein ist das Niveau der Werkstatt- und Ersatzteilpreise, welches mit den Klassen ansteigt. Entsprechend verhält sich die jeweilige Typklasseneinstufung der Kaskoversicherungen. Die höchsten Versicherungskosten fallen bei Pkw der hauseigenen High-Performance-Marke AMG an.

Durchschnittlicher Verbrauch von Mercedes-Modellen

Zwar haben Fahrer mit dem Stern auf der Haube ein sprichwörtliches Ziel vor Augen, dieses liegt aber nicht unbedingt darin den spritsparendsten Pkw zu fahren. Die Duchschnittsverbräuche sind dennoch nicht allzu hoch, was in folgender Übersicht teilweise auch darin begründet sein kann, dass es eine Vielzahl von Dieselmotoren gibt, welche den allgemeinen Schnitt positiv beeinflussen.

Kfz-Steuer im Überblick

Aktuelle Motoren werden entwickelt, um umweltschonend zu sein. Dadurch ergeben sich die u.a. auf der ausgestoßenen Schadstoffmenge basierenden Steuerabgaben. Dass einzelne Abgaben über denen gleichwertiger Konkurrenzmodelle liegen, liegt an der Größe der Motoren. Während sich die A-Klasse mit dem AMG A45 auf 2.0 Liter Hubraum begrenzt, ist schon die C-Klasse als C 400 4MATIC mit einem 3.0 V6 bzw. in seiner Sportausführung als AMG C63 mit einem 4.0 Liter großen V8 verfügbar.



Die 10 meistgesuchten Mercedes-Modelle auf autokostencheck.de:

Wir werten hier die auf unserer Seite am häufigsten aufgerufenen und für den Kostenvergleich genutzten Mercedes-Modelle aus. Die gezeigten Top 10 sind nicht die günstigsten, sondern die beliebtesten Neu- und Gebrauchtwagen der Marke.