Unterhaltskosten Porsche

Im Kostencheck:

Porsche's Kostenniveau: sportlich, sportlich

Logo Porsche Der bekannteste und größte deutsche Sportwagenhersteller beansprucht auch in Bezug auf die durchschnittlichen Unterhaltskosten eine Spitzenposition. Mit Ausnahme von Maserati ist kein vergleichbarer Premiumhersteller, insbesondere kein deutscher, so hochpreisig. Die verhältnismäßig hohen Anschaffungspreise setzen sich in hohen laufenden Kosten fort. Die folgende Grafik zeigt den Durchschnitt der Unterhaltskosten je Hersteller. Sie basiert auf einer Auswertung der anfallenden Kosten aller Baureihen und Modelle nach 2000er Baujahr.

Durchschnittlicher Unterhalt eines Porsche im Markenvergleich

Ähnlich anderer Marken, die vom Kleinwagen bis zum Geländewagen alles produzieren, gibt es auch bei einem Sportwagenhersteller große Unterschiede betreffend der laufenden Ausgaben. Eine der günstigsten Möglichkeiten einen Porsche zu fahren ist der Boxster 2.7 von 2004. Das genaue Gegenteil stellt hingegen der 911 GT2 RS dar. Allerdings verfügt dieser auch über drei mal soviel PS. Mit diesen Kosten müssen Sie rechnen:

Von-Bis Unterhaltskosten der wichtigsten Baureihen:
Alle Porsche   Porsche 911   Porsche Macan   Porsche Cayenne
von   bis von   bis von   bis von   bis
Monatl. Unterhalt 251€903€ 301€903€ 289€407€ 323€587€
↳Versicherung 64€411€ 95€411€ 130€152€ 124€161€
↳Kraftstoff 80€312€ 117€312€ 81€161€ 87€312€
↳Steuer 5€52€ 17€42€ 15€34€ 5€52€
↳Wartung 46€226€ 49€226€ 46€71€ 46€107€

Porsche im Kostencheck: die aktuellen Modelle

Ein markenweiter Kostenüberblick ist zwar aufschlussreich, sagt aber über die genauen Ausgaben eines bestimmten Modells wenig aus. Falls Sie sich einen neuen oder einen jungen gebrauchten Porsche zulegen möchten finden Sie im Anschluss die aktuellen Baureihen. Suchen Sie sich das gewünschte Fahrzeug aus und lassen Sie sich dessen Unterhaltskosten berechnen:

Die Ausgaben um einen Porsche zu fahren sind sehr hoch. Wirklich überraschen wird das niemanden. Porsche legt seinen Anspruch auf Merkmale wie Sportlichkeit, Leistung und Qualität. Diese Kombination hat seinen Preis. Bewegt man einen Wagen auch entsprechend, erhöhen sich die Ausgaben für Treibstoff und Wartung. Die günstigste Art einen Porsche unterhalten zu können ist die Anschaffung eines Boxster oder Cayman. Wer jedoch den Anspruch hat, komfortabler oder schneller unterwegs zu sein greift mit einem Porsche 911, Panamera oder Cayenne deutlich tiefer ins Portemonnaie.

Porsches ältere Baureihen

In der autokostencheck.de-Datenbank finden sich die meisten Modelle, die seit etwa 1980 gebaut wurden, vereinzelt auch ältere. Unsere Kostenberechnung geht stets von einer Alltagsnutzung eines Pkws aus und ist somit gerade bei historischen Fahrzeugen nicht immer praxisgerecht. Diese sind sehr oft als Oldtimer mit wesentlich geringeren Versicherungs- und Steuerbeiträgen zugelassen oder zumindest als Youngtimer versichert. Das gilt speziell für Porsches mit einem Alter von mehr als 20 bzw. 30 Jahren. Falls Sie an einem älteren Gebrauchtwagen interessiert sind und dessen laufende Kosten erfahren wollen, wählen Sie hier aus. Ältere Baujahre noch existierender Baureihen finden Sie unter 'die aktuellen Modelle'.

Versicherungsprämien hoch, Kraftstoffkosten vertretbar

Wer einen Porsche fährt, fährt schnell und ist oft und gern sportlich unterwegs. Das mag in vielen Fällen eine sehr pauschale Annahme sein, ganz von der Hand zu weisen ist sie jedoch nicht. Höhere Geschwindigkeiten bergen ein höheres Unfallrisiko. So sehen dies die Kfz-Versicherungen und teilen die Typklassen für die Haftpflicht entsprechend hoch zu (Ausnahmen bilden die klassischen 911er). Bei den Kaskoversicherungen verhält es sich ebenso. Obwohl man bei den Preisen für Ersatzteile auch positive Überraschungen erlebt, sind Wiederinstandsetzungen grundsätzlich sehr teuer und werden durch entsprechende Versicherungsprämien abgesichert. Der Zenit am Kostenhimmel ist erreicht, sobald am Fahrzeugheck der Zusatz GT, GTS, Turbo oder Turbo S prangt. Beispiele sind der Porsche 911 GT2 oder Porsche Cayenne GTS und Turbo S.

Durchschnittlicher Verbrauch von Porsche-Modellen

NEFZ Verbrauchsangaben weisen gerade die aktuellen Porsche einen in Bezug auf die Leistung moderaten Verbrauch aus. Tatsächlich ist dieser dank ausgereifter und moderner Motorentechnik oft auch umsetzbar, jedoch stets mit einer Fahrweise verbunden, die der eines durchschnittlichen Porschefahrers widerspricht. Somit liegen die realen Werte höher. Deutlicher Spitzenreiter ist der Cayenne bei dem über zwei Tonnen Eigengewicht bewegt werden müssen.

Kfz-Steuer im Überblick

Auch in Sachen Steuerbeiträge führt ein Cayenne die Grafik an. Seinen Spitzenplatz verdankt der Porsche Cayenne S 4.2 TDI der Kombination aus großem Hubraum, Gewicht und CO2 Emissionen. Den Gegenpol setzten auch hier die Benziner Porsche Boxster 2.0 und der Porsche Cayman 2.0.



Die 10 meistgesuchten Porsche-Modelle auf autokostencheck.de:

Wir werten hier die auf unserer Seite am häufigsten aufgerufenen und für den Kostenvergleich genutzten Porsche-Modelle aus. Die gezeigten Top 10 sind nicht die günstigsten, sondern die beliebtesten Neu- und Gebrauchtwagen der Marke.