Weitere Infos
- Wie kann ich den Versicherungsbeitrag senken?
- Schadenfreiheitsklassen / Rabatte & Prozente
- Typklassen in der Autoversicherung
- Regionalklassen in der Kfz-Versicherung
- Selbstbeteiligung bei der Kfz-Voll- und -Teilkasko
- Wann lohnt sich eine Vollkasko-Versicherung?
- Die Restwertabsicherung (GAP) bei Leasing & Finanzierung
- Werkstattbindung im
Schadenfall - Versicherungsbeitrag nach Fahrzeugleistung (PS)
- Versicherung für junge Fahranfänger
- Zweitwagenregelung bei Kfz-Versicherung
- Beitrag schwankt mit Jahresfahrleistung
- Autoversicherung für Oldtimer und Youngtimer
Regionalklassen in der Kfz-Versicherung
Es dürfte auf den ersten Blick überraschen, dass man abhängig von seinem Wohnort für die Autoversicherung höhere oder niedrigere Beiträge bezahlt. Die Unterschiede sind dabei keineswegs lapidar, sie können bis zu 70% ausmachen. Um diese Unterschiede einfacher berechnen zu können, werden einmal jährlich die sogenannten Regionalklassen, unterteilt nach Kfz-Haftpflicht, Teil- und Vollkasko, von der Versicherungsbranche veröffentlicht. Ergebnis: im Osten Deutschlands kann man sein Fahrzeug am günstigsten versichern. Grund ist die günstigere Schadenbilanz in den ostdeutschen Kreisen, allen voran Elbe-Elster, Mecklenburg-Strelitz und Oberspreewald-Lausitz. Diese Regionen dürfen sich mit der deutschlandweit niedrigsten Regionalklasse schmücken, die R0. Der Süden Deutschlands, besonders die Landkreise Passau und Kaufbeuren, ist hingegen ein teures Pflaster für Versicherte. Ihre Regionalklasse ist die höchste mit R12. Maßgeblich für diese seit Jahren unveränderte Diskrepanz sind die schwierigen Straßenverhältnisse im bayerischen Winter. Auch die geringere Verkehrsdichte im Osten der Republik trägt ihren Teil zur Schadenbilanz bei. Das Fahrverhalten in den östlichen Regionen ist offenbar auch tendenziell defensiver und führt seltener zu Unfällen. Dieses Ost-Süd-Gefälle gilt allerdings nur für die Kfz-Haftpflichtversicherung.