Hilfe zur Website / FAQs zu Unterhaltskosten

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1. Nutzung und Bedienung von autokostencheck.de

1.1 Einstellungen
Die Seite "Einstellungen" ermöglicht Ihnen, bei allen dargestellten Kosten Ihre persönliche Situation zu berücksichtigen. Legen Sie fest, wie viel Prozent Ihr Versicherungsrabatt beträgt, ob Sie eine Kaskoversicherung benötigen, wie viele km/Jahr Sie fahren oder ob Sie alle Werte pro Monat oder pro Jahr angezeigt bekommen wollen. Nur so nutzen Sie den Kostenvergleich optimal aus.

1.2 Kostenvergleich
Auf jeder Fahrzeugseite finden Sie mittig angeordnet einen grün hinterlegten Link "Auto merken" bzw. "merken". Durch Klick wird das aktuelle Fahrzeug in eine Merkliste gespeichert, was sie sofort oberen Bildschirmrand sehen können: "Merkliste: X Fahrzeuge". Wenn Sie mehrere Fahrzeuge gespeichert haben, klicken Sie oben auf die Merkliste. Auf der Vergleichsseite lassen sich nun die einzelnen Kosten aller gespeicherten Autos einfach gegenüberstellen und sortieren.

1.3 Freie Fahrzeugsuche
Die freie Fahrzeugsuche finden Sie auf der Startseite oder auf allen untergeordneten Seiten oben rechts. Geben Sie einen Hersteller und eine Modellbezeichnung ein, optional noch eine PS-Angabe. Also z.B. "Mercedes C 250 CDI", nicht "Mercedes C-Klasse". Achten Sie auf die richtige Schreibweise und darauf, nur dann nach PS zu suchen, wenn Sie diese genau wissen. Sollte kein Fahrzeug gefunden werden, erhalten Sie sofort eine Liste aller Automobilhersteller, mit der Sie sich zum gewünschten Modell durchklicken können.

1.4 Suche nach PKW mit günstigstem Unterhalt
Diese Suchfunktion ermöglicht Ihnen, anhand bestimmter Suchkriterien wie Fahrzeugklasse, PS, Baujahr oder Kraftstoffart das im Unterhalt günstigste Modell zu finden. Dabei werden die Einstellungen zugrunde gelegt, die Sie auf der Seite speichern können: Versicherungsprozente, Kaskoschutz, jährliche Kilometerfahrleistung, Fahrertyp. Wählen Sie diese Suche auf der Startseite aus.

1.5 Fahrzeugsuche im Katalog
Auch auf der Startseite auswählbar. Starten Sie hier, wenn Sie die Kosten für ein konkretes Fahrzeug suchen. Zuerst den Hersteller, dann die Baureihe, dann das Modell anklicken. In der erscheinenden Liste sind alle zugehörigen Typen aufgeführt. Sie können aber bereits vor der Auswahl des Typs "suchen" klicken, um den Inhalt der zuletzt ausgewählten Option zu sehen.



2. Berechnung und Ermittlung der gezeigten Unterhaltskosten

2.1 Wie berechnen sich die Versicherungskosten für Haftpflicht und Kasko auf autokostencheck.de?
Ein gewichtiges Element der laufenden Kosten für ein Fahrzeug stellt die Kfz-Versicherung dar. Wir ermitteln für jedes Fahrzeug anhand der aktuellen Typklasseneinstufung einen Durchschnittswert aus derzeit drei preisgünstigen Versicherungsgesellschaften. Darunter sind zwei Direktversicherungen und eine herkömmliche Filialversicherung. Somit ist eine realistische Basisprämie für jedes Fahrzeug gewährleistet, die jeder Versicherungskunde erzielen kann. Um eine individuell zutreffende Berechnung der Versicherungskosten zu erreichen, ist der Bereich "Einstellungen" vorgesehen. Jeder Besucher kann hier anonym und individuell seine Schadenfreiheitsrabatte (=Versicherungs-Prozente) für die Haftpflicht- und Vollkaskoversicherung hinterlegen. Außerdem kann man festlegen, ob eine Teil- oder Vollkaskoversicherung gewünscht ist.

Werden keine individuellen Einstellungen vorgenommen, berechnen sich die Versicherungskosten auf Basis von Haftpflichtversicherung mit SF3 (= ca 51% Beitragssatz) und Vollkaskoschutz mit SF3 (= ca 47%) und 500,- EUR Selbstbeteiligung. Regionalklassen sowie die zahlreichen sog. "weichen Einflussfaktoren" wie Beruf, nächtlicher Abstellplatz, Wohneigentum, Fahreralter usw. bleiben aus Gründen der Einfachheit unberücksichtigt.

Bitte beachten Sie, dass Ihre persönlichen Einstellungen nur für die Dauer des Besuchs von autokostencheck.de erhalten bleiben. Wenn Sie diese dauerhaft abspeichern möchten, können Sie sich ein kostenloses Konto anlegen.

2.2 Wie kommen die Verbrauchswerte der Fahrzeuge zustande?
Die laufenden Kosten für den Verbrauch steigen mit zunehmender Kilometer-Fahrleistung. Insofern liegt uns im Hinblick auf plausible Angaben viel an der möglichst realistischen Einschätzung des Kraftstoffkonsums. Zu diesem Zweck werden bei einem Großteil der Fahrzeuge die standardisierten Verbrauchswerte nach NEFZ (Neuer Europäischer Fahrzyklus) zugrunde gelegt. Da dieser Fahrzyklus aber weit von den tatsächlichen Fahrbedingungen entfernt ist, ergeben sich in der Praxis mehr oder weniger starke Abweichungen nach oben, ca. zwischen 10 und 55%. Diese Abweichungen werden in Abhängigkeit von mehr als 20 Faktoren (z.B. Fahrzeugklasse, Baujahr, Kraftstoffart, Leergewicht, Motortyp) und unter Berücksichtigung vieler hundert Fahrzeugtests in die Verbrauchsberechnung eingerechnet. Dennoch bleibt der Benzin- oder Dieselverbrauch eine Variable, die besonders der Fahrer beeinflusst. Um dem ein Stück weit Rechnung zu tragen, lassen sich in den Einstellungen auf autokostencheck.de neben den gefahrenen Kilometern pro Jahr auch der Fahrertyp festlegen.

Die Kraftstoffpreise werden regelmäßig aktualisiert und entsprechen dem Bundesdurchschnitt.

2.3 Stimmen die Kosten für die Kfz-Steuer genau?
Die Kraftfahrzeugsteuer ist innerhalb der Fahrzeugkosten der "verlässlichste" Baustein. D.h. sie ist den wenigsten Schwankungen und individuellen Besonderheiten unterworfen, kostet für ein bestimmtes Fahrzeug jeden Halter also gleich viel. Für die Steuerberechnung auf autokostencheck.de wird für alle Autos bis Modelljahr 2008 die Regelung für die Erstzulassung bis zum 30.06.2009 zugrunde gelegt. Diese geht, basierend auf Emissionsnorm, Kraftstofftyp und Hubraum, von bestimmten Steuersätzen je angefangene 100ccm Hubraum aus. Wenn ein Dieselfahrzeug serienmäßig mit einem Rußpartikelfilter ausgestattet ist, ist dies mit den gültigen Ermäßigungen in die Kfz-Steuer bereits eingerechnet. Nicht berücksichtigt werden nachträgliche Einbauten wie Kaltlaufregler, Oxi-Kats oder Partikelfilter, da dies jeder Halter selbst entscheidet.

Für Fahrzeuge, die nach dem 30.06.2009 zum ersten Mal zugelassen werden bzw. wurden, berechnet sich die Steuer zum einen wie bisher am Hubraum des Fahrzeugs (Sockelbetrag von 9,50 EUR je angefangene 100ccm bei Dieselfahrzeugen, 2,00 EUR bei Benzinern) und zusätzlich anhand der verursachten CO2-Emissionen (je Gramm CO2, das über 120g/km hinausgeht, wird mit 2,00 EUR extra berechnet). Bei relevanten Fahrzeugen kann diese Steuerberechnung unter dem Punkt "Kfz-Steuer" in der Kostenübersicht verändert werden. Lesen Sie auch in unserem Magazin, wie die Kfz-Steuer baujahr-abhängig exakt berechnet wird.

2.4 Wie werden die Wartungskosten ermittelt?
Jeder Hersteller hat eigene Kostensätze für die regelmäßige Wartung am Fahrzeug. Diese unterscheiden sich bei den einzelnen Modellen eines Herstellers wiederum stark. autokostencheck.de legt jedem Auto einen hersteller- und modellabhängigen Schlüssel für die Wartung je Kilometer zugrunde. Von diesem Kilometersatz abgedeckt sind vorgegebene Inspektionen / Wartungsintervalle und dadurch verursachte Verschleißteilkosten. Aufwendungen für andere Ersatzteile wie z.B. Karosserieteile sind nicht Bestandteil der angegebenen Wartungskosten.

2.5 Sind die angegebenen Unterhaltskosten vollständig?
Was die Positionen Versicherung, Kraftstoff, Steuer und Wartung angeht, werden hier keine weiteren Kosten auf Sie zukommen, wenn Sie das Fahrzeug so bewegen, wie in den persönlichen Einstellungen festgelegt. Ein besonders bei neueren Fahrzeugen wichtiger Bestandteil der Autokosten ist der Wertverlust, der in unserem Kostenrechner nicht enthalten ist. Der Wertverlust ist je nach Alter des Fahrzeugs extrem unterschiedlich, kann bei einer neuen Luxuskarosse z.B. mehr als 2000 EUR pro Monat betragen. Ist derselbe Wagen aber bereits 10 Jahre alt, liegt der Wertverlust nur noch bei 100-200 EUR/Monat. Dazu kommt, dass der Wertverlust nicht als vom Bankkonto abgebuchter, laufender Kostenfaktor sichtbar wird. Mit der Anschaffung ist das Geld vom Konto, der Wertverlust wird erst transparent, wenn das gute Stück einem neuen Besitzer überlassen wird. Bei geleasten oder finanzierten Wagen wiederum kann man einen Teil des Wertverlusts an den monatlichen Raten ablesen.