Den besten Preis erzielen - Fahrzeugaufbereitung vor dem Verkauf!

Das Auto war, ist und bleibt auch weiterhin der Deutschen liebstes Kind, dem liebevolle Pflege zuteil wird. Der Fahrzeugbestand in Deutschland betrug 62,6 Millionen Kraftfahrzeuge und Anhänger zum 1. Januar 2017. Davon sind 45,8 Millionen Personenkraftwagen (lt. Kraftfahrtbundesamt). Am Wochenende sind vielerorts Fahrzeughalter zu sehen, wie sie ihr Auto waschen, polieren, putzen und aussaugen. Die Schlangen an den Waschanlagen sind immer sehr lang und auch die professionelle Fahrzeugaufbereitung erfreut sich immer größerer Beliebtheit. Beim Verkaufen eines Fahrzeuges hat die professionelle Fahrzeugaufbereitung in den letzten Jahren an Bedeutung gewonnen. Denn, sind Dellen entfernt, die Kunststoffe und das Leder gereinigt, die Teppiche und Polster mit Schaum gereinigt, Bordsteinschäden von den Alufelgen beseitigt und eine Motorwäsche gemacht, kann der Verkaufspreis leicht um zehn oder 20 Prozent steigen. Selbst professionelle Leasingfirmen und Autovermietungen tun es, bevor sie Fahrzeuge aus ihrem Bestand verkaufen.



Was beinhaltet eine professionelle Fahrzeugaufbereitung?

Das Augenscheinlichste steht natürlich auch im Mittelpunkt der Fahrzeugaufbereitung: der Fahrzeuglack. Er ist ständig Umwelteinflüssen ausgesetzt, wie starker Sonneneinstrahlung, Hitze, Frost, Regen, Feuchtigkeit, Tierexkrementen, Blütenstaub, Staub und Schmutz aus der Luft. Auch mechanische Beanspruchung kann dem Lack schaden, wie ein Steinschlag zum Beispiel. Aber auch der Motorraum dankt die zusätzliche Aufmerksamkeit mit Laufruhe, optimaler Leistung und Zuverlässigkeit.

Darüber hinaus liegt das Augenmerk auf dem Fahrzeuginnenraum. Selbst wer regelmäßig sein Auto aussaugt, hinterlässt einem Profi eine Menge Arbeit. Blätter oder Steine, Krümel oder Sand finden den Weg in die kleinsten Ritzen. Auch die Polster bekommen ein zusätzliches Maß an Pflege. Sie sind mit den Jahren oft vom UV-Licht verblichen, haben kleine Flecken oder manchmal sogar kleine Löchlein. Es ist empfehlenswert, die Polster regelmäßig mit einem Polsterreiniger zu behandeln und zu reinigen, wie auch https://www.haushaltstipps.net/polsterreiniger-test/ empfiehlt. Das hat die Vorteile, dass kleine Flecken nicht zum großen Problem werden und dass die Polster keinen unangenehmen Geruch annehmen. In der Aufbereitungswerkstatt bekommen die Polster eine Tiefenreinigung, kleine Löchlein bessern die Profis aus. Dabei ist die Grenze zum Smart Repair fließend, manche Beschädigungen können der Aufbereiter wie der spezialisierte Smartrepair-Dienst gleichermaßen erledigen. Das Wesentliche einer Aufbereitung: sie beseitigt alle Spuren, die der alltägliche Fahrzeuggebrauch mit sich bringt und gibt dem Wagen wieder neuen Glanz, fast wie neu.



Der Fahrzeugaufbereiter macht noch mehr

Damit der Wagen wieder läuft wie geschmiert, kümmern sich die Aufbereiter auch um den Ölstand und überprüfen alle Flüssigkeiten im Fahrzeug. Wenn Nachfüllen notwendig ist, gehört auch das zum Leistungsumfang dazu. Darüber hinaus tauscht er beispielsweise Scheibenwischblätter aus oder justiert die Scheinwerfer. Die Kosten für einige der Reparaturen, wie etwa einen Hagelschaden, übernimmt die Teilkaskoversicherung . Zum Aufbereitungsservice gehören auch

  • Beseitigung von Hagelschäden
  • Beseitigung von Steinschlagschäden
  • Entfernung von Kratzern im Lack
  • Anbringen von Sonnenschutzfolie
  • Reparatur der Windschutzscheibe


Experten empfehlen, ein Fahrzeug nicht erst vor dem Verkauf einem Fahrzeugaufbereiter zu überlassen. Die gründliche Reinigung und Pflege des Fahrzeugs tut jedem Fahrzeug wenigstens zweimal im Jahr gut. Versagt das Auto nämlich plötzlich den Dienst, liegt es oft nicht an einem technischen Defekt, sondern einfach an mangelnder Pflege der wesentlichen Teile. Eine professionelle Fahrzeugaufbereitung dauert je nach Fahrzeug und Zustand des Wagens oftmals zwischen acht Stunden und mehreren Tagen. Ein Steinschlagschaden in der Windschutzscheibe kann laut Experten vom TÜV Rheinland unter https://www.tuv.com/de/deutschland/ ein Grund sein, bei der Hauptuntersuchung die Prüfplakette nicht zu bekommen.

Worauf es Käufern beim Gebrauchtwagenkauf ankommt

Ein optisch sauber präsentiertes Auto ist beim Autoverkauf auf jeden Fall ein Pluspunkt. Der erste Eindruck zählt, das gilt hier ebenso. Ist das Auto verdreckt, hat überall Dellen und Kratzer im Lack oder ist der Innenraum zugemüllt und übelriechend, sinken die Verkaufschancen drastisch. Dafür möchte niemand sein gutes Geld ausgeben. Wirkt der Wagen jedoch gepflegt, ist sauber, riecht der Innenraum gut und besteht er die erste optische Überprüfung, sind Käufer sogar häufig bereit, einen besseren Preis zu bezahlen.

Die optische Aufwertung trägt meist wesentlich dazu bei, den Preis zu steigern. Hat der Lack Dellen und Kratzer, kann es sinnvoll sein, diese im Zug der Fahrzeugaufbereitung ebenfalls beseitigen zu lassen. Die Mehrkosten halten sich meist im Rahmen, die Ergebnisse sind jedoch erstaunlich. In den meisten Fällen lassen sich so höhere Kaufpreise erzielen. Eine teure Neulackierung wäre vom Kostenstandpunkt unangemessen. Die Kosten dafür wären ungleich höher als die zu erwartende Preissteigerung. Kleine Schäden im Lack lassen sich mittels der sogenannten Smart Repair beseitigen. Allerdings sollten Kunden bei Smart-Repair-Anbietern genau vergleichen. Laut ADAC gibt es große Unterschiede in der Qualität und den Preisen der Leistungen der verschiedenen Anbieter. Weitere Tipps dazu hat der ADAC unter https://www.adac.de/infotestrat/adac-im-einsatz/ zusammengestellt.

Darauf bei der professionellen Fahrzeugaufbereitung achten

Nicht nur beim Verkauf, sondern grundsätzlich kann es sich lohnen, das Gebrauchtfahrzeug in regelmäßigen Abständen aufbereiten zu lassen. Das hilft den Wert des Fahrzeugs zu erhalten oder sogar zu steigern. Denn dabei beseitigen die Profis nicht nur oberflächliche Mängel, sie sorgen insgesamt für einen guten Erhaltungszustand des Fahrzeugs. Damit sich die Aufbereitung auch tatsächlich lohnt, ist ein Vergleich der verschiedenen Anbieter angeraten. Denn der Leistungsumfang kann sehr stark variieren. Insbesondere Pauschalangebote sind kritisch zu bewerten. Sie können gute Ergebnisse liefern. Jedoch ist der Bedarf an Arbeiten von Auto zu Auto sehr unterschiedlich, sodass in vielen Fällen eine individuelle Einschätzung des Ausmaßes der Arbeit besser ist. Seriöse Anbieter begutachten zunächst das Fahrzeug und beziffern dann den zu erwartenden Aufwand.

Der Gebrauchte lässt nur einen geringen Erlös erwarten

Ist ein Fahrzeug erst einmal in die Jahre gekommen, kann auch die beste „Fahrzeugkosmetik“ nicht mehr über Mängel und Fehler hinwegtäuschen. Lässt der Verkauf des gebrauchten Altfahrzeugs nur einen geringen Erlös erwarten, weil der Wertverlust wie bei diesem Audi A4 bereits sehr hoch ist, sind Smart Repair und professionelle Fahrzeugaufbereitung vielleicht keine Option, einfach weil die Kosten in keinem Verhältnis zum Erlös stehen. Es kann sich dennoch verkaufsfördernd auswirken, den Wagen gründlich zu waschen, zu polieren und den Innenraum einem kleinen Pflegeprogramm zu unterziehen. So lässt sich auch ein in die Jahre gekommenes Fahrzeug ansprechend präsentieren. Vielleicht ist so sogar der eine oder andere Hunderter mehr drin.

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