Unterhaltskosten-Vergleichstabelle

Aus untenstehender Tabelle können Sie die laufenden Unterhaltskosten der gewählten Fahrzeuge direkt sehen und vergleichen.

Vergleich der Pkw-Unterhaltskosten pro Monat für folgende Fahrzeuge:

Die wichtigsten Berechnungsgrundlagen: (» alle zeigen)
 ändern & aktualisieren
Fahrzeugtyp Baujahr Gesamtkosten Versicherung
Kraftstoff Steuer Wartung Leistung (PS) Typklassen
HP/VK/TK
Mitsubishi L200 PICK UP 2.5 TD (Ka0t) 2006-2010 452 123 264 32 32 136 21/17/17
Nissan Navara PICK UP 2.5 DCI (D40) 2005-2006 435 138 232 32 32 174 22/22/23
Suzuki Grand Vitara 1.9 4 Tuerig 4WD 2005-2014 358 114 188 24 32 129 18/17/20
Toyota Hilux D-4D 4WD 2005- 305 0 240 32 32 120 //

Günstige Allrad-Pickups und -Geländewagen im Vergleich mit Kostencheck

Toyota Hilux D-4D 4WD

Der Toyota Hilux ist als zuverlässiger Partner auf der Straße und im Gelände bekannt. Mit seinem auffälligen, robusten Design, der bemerkenswerten Laderaumabdeckung und der Platzkapazität für vier Passagiere, weiss er bei Alltags- wie Transportaufgaben zu gefallen. Mit 120 PS ist er zwar nicht üppig, aber ausreichend für seine Klasse motorisiert. Hervorzuheben sind auch die Sicherheitsfeatures wie Airbags, Traktionsregelung, ESP und ABS.

Diese Merkmale charakterisieren den Toyota Hilux D-4D 4WD:

  • Der Hilux ist überall im Einsatz, sowohl bei Transportaufgabe als auch als alltagstaugliches Familienauto.
  • Optisch verfügt er über eine große Lufthutze, 16-Zoll-Leichtmetallfelgen und verchromte Außenspiegel in der Executive-Version.
  • Das Fahrzeug bietet Platz für vier Passagiere.
  • Er hat eine Lederinnenausstattung, jedoch fehlt ihm das Premium-Ambiente.
  • Ladefläche mit 1,52 x 1,52 Metern relativ klein, aber das Fahrzeug hat eine Nutzlast von 895 bis 990 Kilogramm.
  • Motor und Leistung: Der 3,0-Liter-Turbodiesel bringt 171 PS und 343 Newtonmeter. Mit einem 80-Liter-Tank kann er fast 1.000 Kilometer fahren. Ein Nachteil ist das Fehlen eines Rußpartikelfilters.
  • Der Hilux ist robust im Gelände, verfügt über Allradantrieb und kommt ohne die fortschrittliche Elektronik teurerer Modelle aus.
  • Fahreigenschaften: Auf der Straße verhält er sich fast wie ein PKW, obwohl er in Kurven zum Wanken neigt. Er verfügt über eine ausgewogene Federung und eine direkte Lenkung.

So hoch sind die Kosten: Mit seinen Gesamtkosten liegt der Hilux eher am oberen Ende unserer Vergleichsgruppe. Die Versicherung beläuft sich wie die Versicherung auf recht hohe Werte in diesem Feld, während auch der Kraftstoffverbrauch deutlich zu Buche schlägt. Aufwand für Kfz-Steuer und Wartung ist mit den Mitbewerbern vergleichbar.

Der etwas schwächere Toyota Hilux 2.5 D-4D Double Cab 4x4 mit 102 PS ist eine geringfügig günstigere Option, die aber etwas unter den fehlenden Pferdestärken leidet und außerdem in der Einstiegsvariante ohne Klimaanlage angeboten wurde. » Kostenübersicht weiterer Toyota Hilux Versionen

Suzuki Grand Vitara 1.9 4 Tuerig 4WD

Der allradgetriebene, kompakte Suzuki Grand Vitara ist kein Pickup, hat dafür im Alltag Vorteile und punktet sowohl in der Stadt als auch im Gelände. Er ist mit 129 PS etwas leistungsstärker als der Toyota und verfügt über eine ansprechende Sicherheits- und Komfortausstattung. Auch hat Suzuki mit seinen Modellen stets Wert auf eine Balance zwischen Design und Offroad-Fähigkeit zu einem vernünftigen Preis gelegt. In der Basis kostete der fünftürige Grand Vitara mit Dieselmotor ab 25.990 Euro, ein komplettes Sicherheitspaket inklusive ABS, ESP und sechs Airbags sind standardmäßig enthalten.

Folgende Besonderheiten zeichnen den Vitara aus:

  • Drittes Modell der Vitara-Generation, eingeführt im Jahr 2005.
  • Der Dieselmotor stammt von Renault und hat 129 PS.
  • Traktionsstark mit permanentem Allradantrieb.
  • Komfortables Fahrwerk, kann aber in manchen Situationen zu starker Neigung und Aufschaukeln des Aufbaus führen.
  • Innenraum und Cockpit sind zeitgemäß mit viel Kunststoff, aber insgesamt ansprechend gestaltet.
  • Der Platz im Fond ist ausreichend, der Kofferraum könnte aber größer sein.
  • Die Hecktür ist nicht oben angeschlagen, sondern öffnet nach rechts, was in Parksituationen unpraktisch sein kann.

Kostenpunkt Unterhalt: Nach Gesamt-Unterhaltskosten ist der Grand Vitara das kostengünstigste Modell im Vergleich. Versicherung und Typklassen liegen unterhalb der Wettbewerber, auch Kraftstoffkosten und Kfz-Steuern sind vergleichsweise niedrig. Schon der Vorgänger des Grand Vitara zeigte ein geringes Unterhaltskostenniveau. Auch in der Generation ab 2005 kann Suzuki daran anknüpfen. Für etwaige Reparaturen sollte jedoch immer ein Budget von 1.000 bis 2.500 Euro beiseite gelegt werden.

Nissan Navara PICK UP 2.5 DCI

Der Nissan Navara zeigt sich als kraftvolles, drehmomentstarkes Nutzfahrzeug, das mit 174 PS die höchste Motorleistung in dieser Gegenüberstellung aufweist. Trotz über 2 Tonnen Gewicht liefert er sehr gute Fahrleistungen, jedoch ist auch eine deutliche Anfahrschwäche nicht zu leugnen. Er zeigt im Vergleich zum Vorgänger eine deutlich überarbeitete Technik, aufgewertete Optik und einen komfortableren Innenraum. In Sachen Design kann man ihn anhand des äußeren Eindrucks als robuster und bulliger automobiler Macho bezeichnen. Seine Offroad-Fähigkeiten sind dank zuschaltbarem Allradantrieb und optionaler Hinterachsdifferenzialsperre für die meisten Situationen mehr als ausreichend. Als Komfortgleiter qualifiziert er sich allerdings nicht.

Diese Features zeichnen den Navara aus:

  • Hochwertiger Innenraum mit Premium-Qualität, inkl. 7-Zoll-Display für Navigation und Zwei-Zonen-Klimaanlage.
  • Erhöhter Beinraum gegenüber dem Vorgängermodell.
  • Zwei Karosserievarianten: King Cab und Double Cab.
  • Innovatives System für Ladefläche mit Alu-Schienen für sicheren Transport.
  • Geringere Zuladung im Vergleich zum Vorgängermodell (von 861 kg auf 612 bis 780 kg).
  • Hakelige manuelle Sechsgang-Schaltung.
  • Fahrwerk ist eindeutig auf Nutzwertigkeit ausgerichtet.
  • Keine Einstellmöglichkeiten für Traktionskontrolle oder ESP.

Das kostet der Unterhalt: Seine monatlichen Gesamtkosten liegen ähnlich, wenn auch etwas höher als beim günstigsten Vergleichsteilnehmer, dem Suzuki. Im Detail trennen ihn in allen Kostenkapiteln aber nur wenige Euro vom Kostensieger. Wer auf die dominate Optik steht und auch kein Problem mit den hohen Gebrauchtwagenpreisen hat, findet in diesem Navara (» Kosten aller Navara Modelle im Überblick) einen robusten Begleiter für Transport und Gelände, dessen Stärken aber nicht im Alltagskomfort liegen.

Mitsubishi L200 PickUp 2.5 TD (Ka0t)

Mit mutig geschwungener Fahrgastkabine zeigt der fünfsitzige Mitsubishi L200 ein auffälliges Design unter den Pickups. Seine coupéhafte, wetterfeste Laderaumabdeckung sticht dabei besonders hervor. Mit 136 PS liegt er in diesem Vergleich leistungstechnisch zwischen dem Toyota und dem Nissan. Die robuste Plastikwanne im Laderaum kann bis zu 1.000 Kilo tragen und zeigt eine Palettentaugliche Ladefläche von 1,33 x 1,47 Meter.

  • Das zeichnet den Mtsubishi Pickup aus:
  • Passive und aktive Sicherheitsausstattung: zwei Airbags, Traktionsregelung, ESP, ABS-Bremsen
  • Doppelkabine bietet Platz für bis zu fünf Passagiere
  • L200 mit Einzelkabine und größerer Ladefläche
  • L200 Club Cab mit größerer Ladefläche und zusätzlichem Stauraum in der Kabine
  • Gutes Ausstattungsniveau mit Leder, Klimaautomatik, Sitzheizung
  • Dank Allradantrieb, Getriebereduktion und Hinterachs-Differentialsperre für schwieriges Gelände geeignet
  • Sehr guter Wendekreis von 11,8 Metern
  • Nachteile auf Asphalt hinsichtlich Komfort und Agilität
  • Drehmomentstarker 2,5-Liter-Turbodiesel mit 136 PS und 314Nm, der den Wagen von 0-100 km/h in 14,6 Sekunden beschleunigt
  • Nur Euro-4-Abgasnorm, optionaler Partikelfilter für 650 Euro
  • Neupreis in Ausstattung Invite mit Doppelkabine: 26.490 Euro, Intense: 29.490 Euro

Passabel im Unterhalt: Bei den Gesamtkosten reicht es für den L200 nur fürs Mittelfeld. Zwar ist die Versicherung vergleichsweise günstig, allerdings liegen sein Verbrauch und damit die Quittungsbeträge an der Tankstelle sehr hoch. Bei geringerer Fahrleistung fällt das aber weniger ins Gewicht. Steuern und Wartung belaufen sich auf jeweils durchschnittliche Werte.

Der Japan-Pickup Mitsubishi L200 punktet insbesondere durch sein Design und seine Funktionalität. Allerdings sollten potenzielle Käufer die höheren Kraftstoffkosten berücksichtigen.

Alternative Pick-Ups

Gut in diesen Fahrzeugvergleich würden auch andere Pickupmodelle passen:
  • VW Amarok 2.0 TDI 4Motion: Ein solider Pick-up aus dem Hause Volkswagen, der sich insbesondere in außereuropäischen Märkten als starkes Konkurrenzprodukt zu Modellen wie dem Toyota Hilux positioniert. Der Wolfsburger punktet durch ein funktionales und zugleich stilvolles Design, wobei Volkswagen seine typische klare Linienführung und intuitive Cockpitgestaltung aus der PKW-Sparte beibehält. Im Inneren der Doppelkabine zeigt der Amarok nicht nur viel Platz, sondern auch flexible Sitz- und Transportoptionen. Mit 1,56 Metern Länge und 1,62 Metern Breite kann die Ladefläche auch große, sperrige Lasten aufnehmen. Unter der Haube sorgt ein 2,0-Liter-TDI-Motor mit Biturbo-Aufladung und 163 PS für ausreichend Leistung, unter ca. 1300 U/min ist davon aber noch wenig zu spüren. Auf der Habenseite stehen des weiteren seine robuste Geländegängigkeit, unterstrichen durch Features wie die Offroad-Taste und ein optional erhältliches Hinterachs-Sperrdifferenzial. Mit einem Basispreis von 34.980 Euro im Jahr 2011 und technischen Daten wie einer Höchstgeschwindigkeit von 181 km/h, einem Wendekreis von 12,95 m und einer maximalen Anhängelast von drei Tonnen stellt der Amarok sicher, dass er sowohl auf der Baustelle als auch auf der Landstraße überzeugt. Hier kannst Du die Kosten für den VW Amarok checken!
  • Ford Ranger: der in Südafrika gefertigte Ford Pickup richtet sich gezielt gegen Größen wie den Toyota Hilux und den VW Amarok. Unter der Haube arbeitet ein Duratorq-Motor mit 2,2-Litern und 150 PS / 375 Nm Drehmoment, wahlweise gekoppelt an ein Sechsgang-Schalt- oder Automatikgetriebe. Für zusätzliche Geländefähigkeit bietet der Ranger die Möglichkeit, den Allradantrieb während der Fahrt per Drehknopf zu aktivieren, und verfügt über eine beeindruckende Wattiefe von 80 Zentimetern. Der vergrößerte Radstand und eine verbesserte Federung sorgen für ein besseres Fahrerlebnis, während der Innenraum mit zahlreichen Ablagefächern und optionalen Features wie einem Kühlschrank punktet. Zusätzlich zur Technik hat der neue Ranger in Sachen Design und Komfort deutlich zugelegt. Der Pickup bietet eine nahezu quadratische Ladefläche mit einer Länge von 1.549 mm und einer Breite von 1.560 mm, auf der er bis zu 1,2 Tonnen Nutzlast aufnehmen kann. Ein 5-Sterne-Bewertung im Euro-NCAP-Crashtest bestätigt den hohe Sicherheitsstandard. Preislich beginnt der Ranger aus 2012 zu einem Preis ab 26.880 Euro - hier kannst Du seine Unterhaltskosten berechnen
  • Ford F-150: Der Inbegriff amerikanischer Automobilkultur erfreut sich trotz seiner antiquierten Technik und massiven Bauweise weiterhin großer Beliebtheit, auch wenn er nicht offiziell in Deutschland erhältlich ist. In der Kabine des F-150 fühlt man sich fast wie in einem kleinen Wohnzimmer: tiefe Ledersitze, die an Großmutters Ohrensessel erinnern, eine Pritsche, die groß genug ist, um das Gepäck für eine Weltreise zu tragen, und ein Innenraum, der so konzipiert ist, dass er genügend Vorräte für Wochen aufnehmen kann. Trotz seiner Oldtimer-ähnlichen Konstruktion mit massivem Leiterrahmen und schweren Achsen, die von Blattfedern gehalten werden, hat Ford in den F-150 moderne Technik integriert. Ein 3,5-Liter-V6-Motor mit Direkteinspritzung und Turbolader aus der Eco-Boost-Reihe sorgt für ordentich Leistung. Das Fahrzeug ist nicht nur für seine Transportfähigkeit und Geländegängigkeit bekannt, sondern auch für seine erstaunliche Zugkraft, die es ermöglicht, Anhänger von über fünf Tonnen zu ziehen. Sein günstiger Preis von 24.000 Dollar in der Basisversion haben ihn zum meistverkauften Auto in den USA gemacht, seit 29 Jahren. In Europa mag er fehl am Platz wirken, aber in Amerika ist er perfekt für die weiten Straßen und das Bedürfnis nach einem robusten, zuverlässigen Fahrzeug.

Fazit

Während der Suzuki Grand Vitara in puncto Kaufpreis und Unterhaltskosten überzeugt, beeindruckt der Nissan Navara durch seine hohe Motorleistung. Der Toyota Hilux bietet eine ausgewogene Mischung aus Preis und Leistung, während der Mitsubishi L200 mit Design und Funktionalität besticht, jedoch einen höheren Verbrauch hat.

Im Gesamtpaket ist der beste Pickup der Nissan Navara 2.5 DCI in unserem Kosten- und Testvergleich. Er ist zwar etwas teurer als der Suzuki zu unterhalten, punktet dafür aber bei Power, Gelände- und Ladepotenzial, verbraucht dennoch nicht zu viel, lässt sich halbwegs günstig versichern und ist unterm Strich die empfehlenswerteste Option für alle, die auf der großen Ladefläche Lasten und in der Kabine die Familie transportieren möchten.


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Ab wievielen Kilometern pro Jahr ist welches Auto am günstigsten?

In nachfolgendem Diagramm sehen Sie, welches der verglichenen Fahrzeuge in Abhängigkeit von den jährlich gefahrenen Kilometern die geringsten Unterhaltskosten hat. Alles wird auf Basis Ihrer Einstellungen berechnet. So lässt sich zum Beispiel sehen, ob Diesel oder Benziner die bessere Wahl darstellt. Am Schnittpunkt zweier Linien wird die km-Leistung deutlich, ab der das zunächst teurere Fahrzeug günstiger wird und umgekehrt. Schneiden sich die Linien zweier Fahrzeuge nicht, ist das günstigere Fahrzeug immer günstiger.
monatliche Unterhaltskosten in €
jährliche Fahrleistung in km
Fahrzeuge, die im Diagramm angezeigt werden sollen:

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