Was ist bei der Versicherung eines Elektroautos zu beachten?
Für elektrisch angetriebene Fahrzeuge besteht, wie auch bei Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor, eine Versicherungspflicht. Diese bezieht sich auf eine Kfz-Haftpflichtversicherung. Eine zusätzliche Risikoabdeckung durch eine Kaskoversicherung ist hingegen freiwillig.
Die Art des Antriebs spielt bei der Versicherung keine Rolle. Wie bei einem Benziner, Diesel oder Hybrid richtet sich die Höhe der Haftpflichtprämie nach den gleichen Faktoren. Diese sind unter anderem die Leistung des Fahrzeugs und das Modell. Maßgebend für die Höhe des Versicherungsbeitrags ist allerdings die dem PKW zugeordnete Typ- und Regionalklasse.
Die Art und Höhe von Fahrzeugschäden ist regional unterschiedlich. In Städten zugelassene Pkw sind gegenüber denen die außerhalb von Innenstädten gefahren werden eher in kleinere Unfälle verwickelt. Niedrigere Geschwindigkeiten führen statistisch gesehen zu kleineren Schäden, geringeren Reparaturaufwendungen und somit zu einer Einstufung in einer anderen Regionalklasse.
In der Typklasse ist vermerkt, wie oft ein bestimmtes Fahrzeugmodell im Jahr an Unfällen beteiligt ist und wie hoch das Risiko eines Schadens ist. Um dies zu bestimmen greifen Versicherungsunternehmen auf gewonnene Erfahrungen und Statistiken zurück. Für Elektrofahrzeuge sind diese bisher nur in begrenztem Umfang vorhanden, weshalb meist ähnliche Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor als Referenz herangezogen werden. Aufgrund der noch nicht konkret bestimmbaren Schadensquote ist die Typklasse eines Elektro-Pkws oft etwas höher.
Die Typ- und Regionalklassen der Haftpflichtversicherung weichen von denen einer Teil- und Vollkaskoversicherung ab, denn Kaskoversicherungen decken auch Schäden ab, die von einer Haftpflicht nicht berücksichtigt werden u.a. Schäden durch Diebstahl sowie Glas-, Brand-, Hagel- oder Wildschäden.
Rabatte zur Haftpflichtversicherung von Elektrofahrzeugen bietet fast keine Versicherung an, bei Kaskoversicherungen gibt es Ausnahmen. Der Anschaffungspreis eines E-Fahrzeugs ist üblicherweise höher als der für eines mit Verbrennungsmotor was sich in höheren Kaskobeiträgen niederschlägt. Einige Versicherer unterstützen die Elektromobilität mit Preisnachlässen bei den Zusatzversicherungen. Durch diesen Beitragsvorteil kann ein teil- oder vollkaskoversichertes E-Fahrzeug günstiger sein als ein gleichwertig versicherter Benziner oder Diesel. Im Vergleich zu den PKWs mit der günstigsten Versicherung generell ist aber derzeit kein Elektromobil beim Tarif konkurrenzfähig.
Ein Defekt am Akku kann zu Schäden am Elektromotor sowie an der
Die Art des Antriebs spielt bei der Versicherung keine Rolle. Wie bei einem Benziner, Diesel oder Hybrid richtet sich die Höhe der Haftpflichtprämie nach den gleichen Faktoren. Diese sind unter anderem die Leistung des Fahrzeugs und das Modell. Maßgebend für die Höhe des Versicherungsbeitrags ist allerdings die dem PKW zugeordnete Typ- und Regionalklasse.
Die Art und Höhe von Fahrzeugschäden ist regional unterschiedlich. In Städten zugelassene Pkw sind gegenüber denen die außerhalb von Innenstädten gefahren werden eher in kleinere Unfälle verwickelt. Niedrigere Geschwindigkeiten führen statistisch gesehen zu kleineren Schäden, geringeren Reparaturaufwendungen und somit zu einer Einstufung in einer anderen Regionalklasse.
In der Typklasse ist vermerkt, wie oft ein bestimmtes Fahrzeugmodell im Jahr an Unfällen beteiligt ist und wie hoch das Risiko eines Schadens ist. Um dies zu bestimmen greifen Versicherungsunternehmen auf gewonnene Erfahrungen und Statistiken zurück. Für Elektrofahrzeuge sind diese bisher nur in begrenztem Umfang vorhanden, weshalb meist ähnliche Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotor als Referenz herangezogen werden. Aufgrund der noch nicht konkret bestimmbaren Schadensquote ist die Typklasse eines Elektro-Pkws oft etwas höher.
Die Typ- und Regionalklassen der Haftpflichtversicherung weichen von denen einer Teil- und Vollkaskoversicherung ab, denn Kaskoversicherungen decken auch Schäden ab, die von einer Haftpflicht nicht berücksichtigt werden u.a. Schäden durch Diebstahl sowie Glas-, Brand-, Hagel- oder Wildschäden.
Rabatte zur Haftpflichtversicherung von Elektrofahrzeugen bietet fast keine Versicherung an, bei Kaskoversicherungen gibt es Ausnahmen. Der Anschaffungspreis eines E-Fahrzeugs ist üblicherweise höher als der für eines mit Verbrennungsmotor was sich in höheren Kaskobeiträgen niederschlägt. Einige Versicherer unterstützen die Elektromobilität mit Preisnachlässen bei den Zusatzversicherungen. Durch diesen Beitragsvorteil kann ein teil- oder vollkaskoversichertes E-Fahrzeug günstiger sein als ein gleichwertig versicherter Benziner oder Diesel. Im Vergleich zu den PKWs mit der günstigsten Versicherung generell ist aber derzeit kein Elektromobil beim Tarif konkurrenzfähig.
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Besonderheiten - Absicherung von Akku und Wallbox
Bei der Wahl der passenden Versicherung ist unbedingt darauf zu achten welche E-Fahrzeugspezifischen Schäden abgedeckt sind. Der wichtigste und teuerste Bestandteil eines Elektro-Pkw ist sein wiederaufladbarer Akkumulator. Es ist darum sehr wichtig, dass speziell dieser Baustein gut versichert ist. Die Herstellergarantie sichert ihm lediglich eine bestimmte Lebenszeit zu.Ein Defekt am Akku kann zu Schäden am Elektromotor sowie an der
