Teilkasko, Typklassen, Tarife - gesammeltes Wissen zur Kfz-Versicherung

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Ist eine Fahranfänger-Versicherung für Führerscheinneulinge sinnvoll?

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Fahranfänger bergen ein erhöhtes Versicherungsrisiko, wie alle Unfallstatistiken zweifelsfrei belegen. Aus diesem Grund ist die für sie vorgesehene SF0, also die Schadenfreiheitsklasse mit 0 unfallfreien Jahren in Kombination mit hohen Zuschlägen aufgrund des erhöhten Risikos überproportional hoch. Klar, dass junge Führerscheinneulinge nach Alternativen für die Versicherung ihres ersten Wagens suchen. Der Weg führt fast zwangsläufig über die Eltern. Hat ein Elternteil ggf. eine ruhende Versicherung mit hohem SF, ist es meist sinnvoll, diese zu reaktivieren. Das Auto des Sprösslings wird dann auf den Namen von Vater/Mutter versichert, was in aller Regel deutlich günstiger ist, auch wenn man den jungen Fahrer als zusätzlichen Lenker angeben muss und damit die Prämie steigt.




Besteht kein nutzbarer Schadenfreiheitsrabatt, ist der Weg über eine Zweitwagenregelung zu überlegen. Die meisten Versicherungsunternehmen gewähren für diese meist SF½ (75%) oder SF1 (60%), der zusätzliche junge Fahrer, der im Vertrag auch hier angegeben werden muss, sorgt aber meist für eine erhebliche Verteuerung der Prämie. Es gibt Assekuranzen, die Tarife speziell für Fahranfänger anbieten. Es lässt sich nicht pauschal beantworten, ob diese preiswerter sind als herkömmliche. Es werden dort neben dem Fahrzeug selbst Kriterien wie die Teilnahme am begleitetem Fahren ab 17, die Absolvierung von Fahrsicherheitstrainings oder der Besitz anderer Führerscheine besonders bewertet. Bei optimalen Voraussetzungen kann der junge Versicherte zwar sparen, ob ein spezieller Fahranfänger-Tarif aber wirklich günstiger ist, als ein attraktiver Standardtarif einer anderen Versicherung, klärt am besten ein Online-Versicherungsvergleich.